Ab sofort steht eine neue Software für den HD-Receiver Smart MX92 zum Download über Satellit bereit.
Hiermit sollen wieder einige kleine Bugs wie die “HD-Freezer” beispielsweise behoben sein.
Softwareupdate für Smart MX92
28. Januar 2010Einkabelsystem für Sat / Unicable System - Informationen und Hilfe
11. Januar 2010Einkabellösung / Einkabelsystem oder Unicable für Sat, Satellitenempfang
Eine interessante Möglichkeit für den Sat-Empfang bieten Einkabellösungen / Unicablesysteme.
1. Warum Einkabelsystem ?
2. Welche Systeme werden behandelt ?
3. Einkabellösung / Einkabelsystem
4. Unicable System
5. Fazit
1. Warum Einkabelsystem / Einkabellösung ?
Die Standardverteiltechnik im Sat-Bereich wird mit der sogenannten Sternverteilung (Sat-Blockverteilung). Vom LNB oder dem Multischalter gehen dabei an alle Endgeräte Kabel. Das ist die gängigste Verteilart - und auch die Beste. Sie lässt alle Möglichkeiten offen, auch für Mehr-Satellitenempfang.
Ist das aber nicht möglich, z.B. wenn eine Kabelanlage vorhanden ist (z.B. vom Kabel TV), muss man - wenn man keine neuen Kabel verlegen will oder kann - auf eine Einkabellösung umsteigen.
Diese Systeme sind nicht schlecht, auch damit kann man Fernsehen schauen, haben aber Vor-und Nachteile.
2. Eine Hilfestellung zu den aktuellen Systemen gibt es hier in diesem Blog. Nicht behandelt werden sog. Kabelkopfstationen / Kopfstationen. Diese sind für den Einsatz in großen Wohnhäusern mit vielen Teilnehmern / Hotels / oder Heimen gedacht und können theoretisch nicht vom “Heimwerkerking” installiert werden. Warum? Eine solche Anlage muss berechnet und eingemessen werden, dass sie korrekt arbeitet. Dafür ist professionelles Equipment (Meßgerät) notwendig.
Also bleiben wir hier bei den “für den Heimwerker bezahlbaren und installierbaren” Lösungen. Die Systeme reichen für Einfamilienhauslösungen oder Wohnungen aus. Auch größere Systeme mit 50-100 Teilnehmer sind denk- und realisierbar.
Für die “normalen 2-4-6-8-16 Teilnehmer” Lösungen gibt es 2 verschiedene Systeme. Beide bieten die sog. Einkabellösung an - sprich, sie kommen mit einem Kabel aus, über welches z.B. in Stammverteilung (alle Dosen hängen nacheinander an einem oder mehreren Strängen eines Kabels) mehrere Receiver versorgen kann. In der “normalen” Sat- Technik ist das nicht möglich, weil die Receiver mit verschiedenen Spannungen und Signalen das Empfangsteil (LNB oder Multischalter) steuern. Hängen nun mehrere Receiver an einem Kabel, können sich die Spannungen / Signale überlagern und es kommt zu Störungen.
Das Hauptproblem bei einem Einkabelsystem ist, dass nicht alle Frequenzen (Transponder) in ein Koax- Kabel umgesetzt werden. Dafür reicht der Frequenzbereich nicht aus.
Die erste Lösung kann mit jedem digitalen Sat-Receiver genutzt werden, die zweite Lösung braucht ein spezielles Protokoll namens Unciable (der Receiver muss das unterstützen).
3. Einkabellösung mit jedem digitalen Sat-Receiver
Die Standard Einkabellösung kann mit jedem digitalen Receiver betrieben werden. Sie nimmt die wichtigsten Frequenzen des Astra Satelliten (Transponder die deutschsprachige Sender enthalten), und setzt diese um, dass diese in einem Kabel zum Receiver gelangen können. Da mittllerweile so viele Sender empfangbar sind, ist der Frequenzbereich komplett ausgelastet.
Bis Anfang 2009 war das kein Problem, da waren fast alle wichtigen Programme auf der Horizontalen Ebene, so daß das Einkabelsystem relativ einfach die entsprechenden Frequenzen umsetzen konnte. Ein paar Programme aus dem Vertikalen Band wurden ebenfalls umgesetzt und unterhalb der normalen Frequenzen platziert. Mitte 2009 entschied sich die ARD einige Programme in das LOW Band zu verlegen, so dass die Einkabelsysteme nicht mehr ohne zusätzliche Hardware im Stande waren diese Programme zu empfangen. Ein Zusatzmodul der Hersteller löste das Problem und - was dem ganzen zu Gute kam - hatten Pro7/Sat1 in den Monaten zuvor einen Transponderwechsel aus dem vertikalen Band ins Horizontale vollzogen, somit war eine Frequenz frei geworden, welche für die neuen ARD Freuenzen genutzt werden konnte. Allerdings musste dafür ein zusätzliches Kabel vom LNB zum Zusatzmodul des Einkabelsystems gelegt werden. Die von uns aktuell angebotenen Einkabelsysteme werden mit einem programmierbaren Modul geliefert. Mit Hilfe dieses Modules kann man in so einem Fall einen Transponder umprogrammieren und den mit der geänderten Frequenz aktualisieren, so dass diese umgesetzt wird. Dieser Sache sind allerdings - bedingt durch die Kabelauslastung - Grenzen gesetzt.
Mittlerweile sind einige HDTV Sender auf dem ASTRA Satelliten aufgeschaltet. Diese Sender sollen jetzt natürlich auch empfangen werden. Die Hersteller arbeiten an einem Zusatzmodul, welches dann HDTV Sender umsetzen soll. Ca. Mitte / Ende 1. Quartal 2010 soll das Modul in den Verkauf kommen. Welche Sender / Frequenzen dann empfangbar sind ist bis jetzt noch offen.
Vorteile:
- Preiswert
- jeder digitale Receiver kann eingesetzt werden
- mehr als 8 Receiver an einer Leitung möglich
Nachteile:
- es kann immer nur ein Teil des kompletten Frequenz - Bandes umgesetzt werden
- bei Änderungen von Frequenzen / Neuaufschaltungen muss meist investiert werden
- nur ein Satellit nutzbar
- maximale Auslastung ist fast erreicht, neue Sender können nur durch das entfallen anderer eingespeist werden
4. Unicable Einkabel - System
Die Unicable Steuerung (SCR - Satellite Channel Router) ist eine kompatible Version des unter DIN EN 50494 festgehalteten Protokolls.
Das Unicable System braucht zwingend Receiver, die das Protokoll nach DIN EN 50494 unterstützen. Ein “normaler” Receiver ohne die Unicable Steuerung kann nicht am System betrieben werden. Bis zu 8 Receiver (Tuner) können dabei an einem Kabel betrieben werden.
So funktionierts: Jeder Receiver meldet sich an einem Port (1-8) des Unicable System (LNB oder Schalter) an. ACHTUNG: Nicht jeder Schalter / LNB kann 8 Teilnehmer an einem Ausgang - viele machen nur 4 Teilnehmer! Der Port ist nichts anderes als eine fest zugeteilte Frequenz zwischen Receiver und Unicable System (Bsp.: Port 1 = 1400Mhz, Port 2 = 1580MHz usw.). Über diesen Port teilt der Receiver dem System mit welche Satellitenfrequenz er empfangen will. Das Unicable System setzt die Empfangsfrequenz auf den Port des Receivers um und stellt diese zur Verfügung. Die Daten des gewünschten Transponders werden also auf einer festen Frequenz (z.B. 1400MHz) an den Receiver “gesendet”.
Bei älteren Koaxialkabel kann es allerdings mit den 8 Teilnehmern auch wieder Eng werden, weil der Port mit der obersten Frequenz (2096MHz) im alten Kabel die höchsten Verluste hat. Empfohlen wird daher, die kurzen Wege mit den hohen Frequenzen zu nutzen, dass an den längeren Kabelwegen keine Probleme auftreten.
Vorteile:
- komplettes Frequenzband wird genutzt
- zwei Satelliten können empfangen werden
- HDTV wird komplett unterstützt
Nachteile:
- teurer
- keine freie Receiverwahl
5. FAZIT:
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Auch bei den Einkabelsystemen nicht. Da die Anzahl der Unicable unterstüzenden Receiver immer weiter wächst, würden wir zu diesem System raten. Es gibt keine Einschränkungen beim Empfang, Sender- / Transponderwechsel sind kein Problem, ein Sendersuchlauf und die Programme sind (wieder) da. Der Empfang der HDTV Sender, sowie Sky und andere Programme wird voll unterstüzt. Durch den Einsatz des EMP MS8/1 P.210 System können sogar 2 Satelliten empfangen werden.
Umrüstung Analog – Digital – alte Anlage vorhanden
12. November 2009In diesem Artikel gehen wir von einer vorhandenen Anlage mit einem oder mehreren Teilnehmern aus, wobei die Satellitenanlage auf einen Satelliten (ASTRA 19,2° Ost) ausgerichtet ist.
Als Erstes kümmern wir uns um den Sat-Spiegel:
Spiegel ist vorhanden, Technik veraltet. Unsere Empfehlungen für Spiegelgrößen sind:
- 1-2 Teilnehmer ab 55cm
- 4 Teilnehmer 75cm/85cm (bei längeren Kabelwegen 85cm)
- ab 6 Teilnehmer und mehr 85cm/ 100cm
Das sind die Grundgrößen, die man als Richtwerte ansehen kann; Grundsätzlich gilt, dass ein größerer Spiegel gerade bei ungünstiger Witterung mehr Empfangsreserven bietet, als dies ein Spiegel in Mindestgrösse zur Verfügung stellen kann.
Was sagt uns das? Ist der Spiegel zu klein dimensioniert, kann es bei schlechtem Wetter zu Ausfällen kommen. Da es beim digitalen Empfang nur „1“ oder „0“ gibt (Bild oder kein Bild), sollte man daher für seine Anlage den Spiegel lieber eine Nummer größer nehmen.
Es gibt auch von den Spiegeln her Unterschiede: z.B. ein 75er von Kathrein ist so empfangsstark, dass der auch Problemlos eine Mehrteilnehmeranlage mit acht oder mehr Anschlüssen versorgen kann.
Da wären wir auch schon bei den verschiedenen Marken. Für Markenspiegel, wie z.B. Kathrein, Technisat, ältere Fuba, Hirschmann oder Wisi gibt es sogenannte LNB-Adapter, mit welchen man preisgünstig auf Standard LNB umsteigen und somit die Anlage für den digitalen Sat-Empfang fit machen kann.
Die Anlage braucht im Regelfall nach dem Tausch des LNB mit Adapter nicht neu eingestellt werden (wenn der Empfang vor der Umrüstung auch gut war)*.
Teilweise bekommt man auch noch die LNB der entsprechenden Hersteller, wird damit aber deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Wenn Sie sich bzgl. der Aufnahme nicht sicher sind, einfach eins / zwei / drei Digitalfotos machen (die LNB-Aufnahme / Halterung sollte gut zu sehen sein) und uns an info@eg-sat.de senden mit einem kurzen Hinweis auf die geplante Konfiguration.
Die Standard LNB gibt es mit runder Aufnahme (sogenanntes Feed), Durchmesser 23mm (2,3cm) oder 40mm (4,0cm) mit welcher der LNB dann am Spiegel befestigt wird. Viele Hersteller nutzen dieses System seit Jahren, so dass dies der einfachste Weg wäre, um umzurüsten.
Es gibt einige wenige Ausnahmen, bei welchen man absolut nichts machen kann. Da passt kein Adapter und selber etwas basteln bringt meist nur Empfangsverluste. Da hilft dann nur ein „neuer“ Spiegel. 85cm Aluminium Spiegel von Gibertini gibt es bei uns beispielsweise schon ab 41,90€.
Wichtig für den Empfang ist, dass der vorhandene Spiegel fehlerfrei sein muss. Knicke, größere Beulen oder eine Unterrostung des Lackes führen zu Empfangsverlusten -> es sollte ein neuer Spiegel zum Einsatz kommen.
Kommen wir nun zu den Teilnehmern, die versorgt werden sollen:
1 und 2 Receiver ist einfach, die Leitungen sind direkt vom LNB zum (zu den) Receiver verbunden.
Getauscht wird durch ein Single oder Twin LNB. Am Twin LNB können bis zu zwei Geräte betrieben werden. Dies kann auch ein analoger und ein digitaler Receiver sein(Mischbetrieb).
Für 4, 8 und mehr Teilnehmer wurde in der Regel ein Twin LNB mit einem externen Multischalter eingesetzt. Von dem LNB gehen 2 Leitungen zu dem Multischalter, von welchem dann die Teilnehmerleitungen abgehen. Bei mehr als 2 Teilnehmern werden nun 2 zusätzliche Leitungen als Verbindung zwischen LNB und Multischalter zur Übertragung der vier verschiedenen Frequenzebenen benötigt, d.h., es müssen zwei neue Leitungen gelegt werden. Wir empfehlen in diesem Zuge auch gleich die zwei vorhandenen Leitungen zu tauschen, da in diesen Bändern nach der analogen Abschaltung auch digitale und HDTV Programme übertragen werden. Da kommt die bessere Abschirmung der neuen Kabel dem Empfang wesentlich zu Gute.
Wenn vier Teilnehmer versorgt werden sollen, kann man abhängig von den Kabelwegen entweder ein Quad LNB einsetzen - bis zu vier Teilnehmer können direkt an dem LNB angeschlossen werden – die vier vom LNB kommenden Leitungen werden quasi an die Receiver (oder Dosen) verlängert. Diese Variante kann eingesetzt werden, wenn die Kabelwege (längster Weg LNB – Receiver) ca. 20m nicht überschreitet (bei ganz alten Kabeln raten wir davon ab!). Prinzipiell ist die spannungsversorgte Multischalterlösung immer die Bessere und Stabilere.
Bei Versorgung vier Teilnehmer und mehr über einen Multischalter wird am Spiegel ein Quattro LNB eingesetzt, welches mit den einzelnen Ebenen (LOW Vertikal /Horizontal und HIGH Vertikal /Horizontal) über die vier Leitungen den Multischalter versorgt. Ein Anschluss mit nur zwei Leitungen ist nicht möglich – es würden Programme fehlen. Der Multischalter versorgt die Receiver entsprechend der angeforderten Ebene, so dass jeder Nutzer unabhängig vom Anderen schauen kann. Gleichzeitig sorgt er für die korrekte Spannungsversorgung des LNB. Um hier den Geldbeutel zu schonen, haben wir z.B. die Kreiling Schalter (1 Watt Stromverbauch im Standby) im Angebot, welche sich, wenn keiner der Receiver ein Signal benötigt in den Standby-Modus schalteten und somit recht viel Strom sparen.
Ein Twin Receiver benötigt zwei Leitungen von der Anlage (vom Multischalter), dass er uneingeschränkt arbeiten kann. Sollte es nicht möglich sein, ein zweites Kabel zu legen, schafft ein Stacker / Destacker Abhilfe.
Weitere Informationen zur Umrüstung Ihrer Anlage finden Sie hier im Blog…
Selbstverständlich können Sie bei Fragen hierzu uns auch gerne anrufen - Telefon: 0761-5573180 oder mail:info@eg-sat.de
* Im Regelfall braucht ein gut ausgerichteter Spiegel nach der Umrüstung nicht nachgestellt werden. Die LNB-Adapter sind auf die entsprechenden Spiegel abgestimmt. Die neuen Empfangskonverter (LNB) bringen deutlich höhere Verstärkungswerte und damit auch mehr Signal für das System. Trotzdem kann ein Nachjustieren von Vorteil sein, wenn z.B. der Spiegel sich minimal verstellt hat im Laufe der Zeit.
Analoge Abschaltung auf Astra (ARD und ZDF 30.04.2012)
12. November 2009Analoge Abschaltung auf Astra (ARD und ZDF 30.04.2012)
Nach nun fast 24 Jahren analoger Übertragung nähert sich diese Ära dem Ende zu. Diese Technik ist mittlerweile veraltet, die übernächste Fernsehtechnologie (HDTV) steht schon in den Startlöchern, bzw. ist schon gestartet.
Die größten Fernsehanstalten ARD und ZDF haben jetzt angekündigt, dass die analoge Verbreitung am 30. April 2012 eingestellt werden soll. Damit fallen zwei der wichtigsten Programmanbieter weg. Es ist zu erwarten, dass die anderen Sender entweder bis zu diesem Zeitpunkt oder im zeitnahen Fenster auch abschalten werden.
Einer der Hauptgründe für die Abschaltung ist, dass die analoge Verbreitung pro Transponder immer nur eine TV Übertragung zulässt. Durch die digitale Übertragung kann das vervielfacht werden - somit wird durch das Mehr an Programmen die Kapazität des Satelliten besser ausgenutzt.
Des weiteren bietet die digitale Qualität nicht nur saubere und scharfe Bilder, auch der Ton wird digital übertragen und viele Sender nutzen das, um mit dem digitalen Kinosound im Wohnzimmer (mit entsprechendem Equipment) die Ohren der Zuschauer zu begeistern. Durch die allerneueste Technik HDTV wird das Fernseherlebnis noch größer. Superscharfe Bilder ziehen den TV-Zuschauer in ihren Bann. Ein noch nie dagewesenes Fernseherlebnis kommt auf.
Ca. 72% der deutschen TV- Haushalte sind schon auf digital umgestiegen – für den Rest wird es jetzt Zeit. Eine Umrüstung der Sat-Anlage bedeutet nicht, dass alle Receiver getauscht werden müssen. Auch wenn die Anlage umgestellt wird, kann noch mit dem analogen Receiver geschaut werden, solange die Sender noch senden. Man muss also nicht gleich alle Receiver entsorgen, sondern kann die Anlage Schritt für Schritt umrüsten und z.B. an den wichtigen Stellen schon einen neuen digitalen (HDTV) Receiver betreiben.
Immer wieder kommt die Frage, ab wann die Anlage HDTV tauglich ist. Das kommt mit der Umrüstung auf Digital automatisch. Jede digitaltaugliche Anlage ist auch HDTV tauglich, was den Empfang von SKY (ehemals Premiere) komplett mit einschließt. Wichtig ist nachher das Endgerät (der Receiver).
Weitere Informationen zur Umrüstung Ihrer Anlage finden Sie hier im Blog…
Selbstverständlich können Sie bei Fragen hierzu uns auch gerne anrufen - Telefon: 0761-5573180 oder mail: info@eg-sat.de
Informationen zum HD+ Start
04. November 2009Ab sofort ist das komplette Programmfenster für Deutschland von RTL und VOX in hochauflösender HD-Qualität empfangbar. Ab Januar 2010 werden die Sender Sat1, ProSieben und kabel eins folgen.
Zum Empfang dieser Sender ist ein HD+ zertifizierter Receiver nötig, der die Smartcard bereits ab Werk integriert hat und die Freischaltung ab Kauf für ein Jahr beinhaltet. Nach Ablauf dieser Zeit endet das Abo automatisch, kann aber durch ein kostenpflichtiges Update (voraussichtlich EUR 50,- / Jahr) über die ServiceHotline beispielsweise verlängert werden.
Da die HD+ Sender eine Ergänzung zum bislang gewohnten Standardprogramm darstellen, wird dieses auch weiterhin unverschlüsselt zu empfangen sein.
Diverse Hersteller wie Humax, Technisat und Vantage beispielsweise bieten in absehbarer Zeit Updates für bestimmte Receivermodelle an, damit diese Geräte dann für den Betrieb in Verbindung mit speziellen CI+ Modulen aufgerüstet werden können (Bedingung hierfür ist das Vorhandensein einer CI+ Schnittstelle!). Diese Module inkl. der HD+ Karte werden voraussichtlich im ersten Quartal 2010 im Fachhandel erhältlich sein. Somit können nun endlich die Serienlieblinge, Blockbuster und Reportagen in hervorragender Schärfe (FULL HD 1080i) empfangen werden; älteres Sendematerial wird vom Programmanbieter entsprechend aufbereitet ausgestrahlt. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter HD-Plus.de .
Alles hat natürlich auch seine Schattenseiten, denn mit dieser Technik ist es den Sendern möglich, dem Zuschauer gewisse Einschränkungen zuteilwerden zu lassen.
So können z.B. Werbesequenzen entweder zeitweise oder dauerhaft nicht mehr überspult werden, Mitschnitte eines Senders können an den aufnehmenden Receiver gebunden bzw. komplett unterbunden werden.
Ebenso kann es vorkommen, dass Aufnahmen eine Art Verfallszeitpunkt bekommen, der von wenigen Stunden bis zu ein paar Wochen betragen kann.
Fazit: Somit ist natürlich die Frage, ob man als Endnutzer nicht weiterhin einen „normalen“ HD-Receiver nutzt, und sich die Sendeinhalte per Upscaling am TV oder Beamer verschönern lässt, aber damit die volle Verfügungsgewalt über sein Handeln und Nutzen behält.
WELTNEUHEIT ! SAT-Glasfaser Technik im EG-SAT Shop
08. Juni 2009Global Invacom Glasfaser Technik (Invacom Fibre) für Sat. Mit dieser Weltneuheit trumpft Global Invacom jetzt auf. Diese revolutionäre Übertragungstechnik arbeitet praktisch Verlustfrei -auch auf langen Leitungswegen.
Mit diesem LNB schlägt Global Invacom ein neues Zeitalter in Sachen Sat-Verteiltechnik auf. Die Lichtwellenübertragung (Glasfasertechnik) macht es möglich, Signale praktisch Verlustlos (0,3dB/1KM) zu übertragen.
Der LNB braucht eine 12V Spannungsversorgung (externs Netzteil), die Datenübertragung erfolgt über ein LWL, Glasfaserkabel. Durch die Stapeltechnik ist vom LNB auch nur ein optisches Anschlusskabel notwendig. Die Signale der einzelnen Ebenen werden nacheinander gestapelt und vom Endgerät (sog. Abschlusseinheiten) wieder in die einzelnen Sat-Ebenen aufgeteilt.
Die Abschlusseinheiten sind als Twin (2 einzelne oder Twin Receiver), Quattro für Multischalter oder Quad für bis zu 4 Receiver direkt lieferbar.
Mittels optischen Verteilern kann das vom LNB gesendete Signal auf bis zu 32 Glasfaserkabel (Stränge) aufgeteilt werden. An den Abschlusseinheiten kann dann bei Bedarf weiter Verteilt werden (Multischalter mit Kaskaden).
Die Ausbaufähigkeit ist fast nicht begrenzt - und das bei so gut wie keinem Signalverlust von LNB zu Abschlusseinheit.
Neu im Shop - Wandhalter, Deckenhalter für LCD- Plasma TV und Beamer
10. Mai 2009Neu im Shop haben wir Wandhalter & Deckenhalter für Plasma TV, LCD TV Beamer etc. Universell einstellbare Abstände lassen so ziemlich alle Montagemöglichkeiten zu.
Durch die flexible Einstellbarkeit der meisten Halter werden auch alle VESA Standards abgedeckt.
Die hochwertigen Halter sind teilweise mit manchen praktischen Details, wie eingebaute Wasserwaage oder ein Schloß zum Abschliessen ausgestattet/ ausstattbar.
Sie bieten damit eine praktische und preiswerte Alternative zu originalen und teueren Haltern.
Kreiling Multischalter NEU im Shop - Stromsparer
14. März 2009
Neu im Shop haben wir die Multischalter Serie von Kreiling. Diese Schalter zeichnen sich durch ihre Supersparsamkeit aus. Ein Standbyschaltnetzteil sorgt für niedersten Stromverbrauch, sowohl im Betrieb als auch im Standby.
Diese Schalter verfügen über echtes Standby. Sie schalten sich, wenn kein Receiver ein Signal braucht, in den Standby-Sparmodus. Dieser ist bei den 5/8 Schalter bei 1 Watt und bei den 5/12 und 5/16 Schalter bei 1,4 Watt. Bei den 9/4 und 9/8 Schaltern liegt der Standbyverbrauch bei sagenhaften 1,7 Watt.
Weitere Highlights sind die Schräglagenkompensation, Anzeigen für Betrieb und Kurzschluss, Quad LNB tauglich und Erdungsanschluss. Die Schalter werden in Deutschland in modernster Fertigung gebaut. Der Einsatz modernster Technologien, wie 100% integrierte Schaltungen und das digitale Schaltnetzteil machen diese Schalter zu absoluten Energiesparwunder.
Auf Dauer rechnet sich so ein hochwertiger Schalter.
Sat-Anlage kaufen, aber was? - hier gibts Tipps
25. Februar 2009So, hier nun einige Tipps und Hilfen zum shoppen einer Sat-Anlage:
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Qualitätsstufen
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Welche Sprachen soll die Anlage abdecken
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Spiegelgröße
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Anzahl Teilnehmer
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Wird ein externer Multischalter benötigt?
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Kabel und so…
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Montage
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Receiver
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Brauch ich Sat-Dosen?
- HDTV?
1. Qualitätsstufen
Tja, das ist so eine Sache und jeder sieht es anders. Wir haben versucht unsere Anlagen in 4 Qualitätsstufen (auch Preisstufen) zu unterteilen. Das wären:
a. LOW-PRICE - das ist nunmal das günstigste- deswegen aber nicht schlecht
b. Standardanlagen - mit Aluminiumspiegel (bei uns Gibertini), gute Qualität, zuverlässiger Empfang
c. HIGH-QUALITY - Zuverlässige Systeme, hauptsächlich mit den ausgezeichneten FUBA Spiegel, die in diversen Tests mit besten Noten abgeschnitten haben
d. PROFI-LINE - viele bekannte Markenware, bei denen teilweise der Name mit bezahlt wird - aber auch oberste Spitzenklasse
→ Zu unseren Tipps und Favoriten:
Spiegel: Gibertini / Fuba
LNB: ALPS/ Sharp / Inverto
Multischalter: Spaun / Kreiling
- von diesen Komponenten können wir auf Grund unserer Erfahrung sagen, dass es die zuverlässigsten Waren mit den kleinsten Ausfallraten sind (wer krabbelt schon gerne im Winter aufs Dach, weil der LNB streikt…?)
2. Welche Sprachen
Als erstes sollten Sie sich Gedanken machen, welche Sprachen Ihre neue Sat-Anlage empfangen soll. Theoretisch ist (fast) alles möglich.
“Fast”, weil es natürlich immer irgendwelche Einschränkungen gibt.
Fangen wir mal mit den deutschen Sendern an:
Auf Astra 19,2° Ost können dafür viele Programme empfangen werden. Weit über 100 deutschsprachige TV-Sender in digitaler Qualität werden darüber ausgestrahlt und sind somit mit einem sog. FTA (Free-To-Air) Receiver empfangbar. Weitere Programme (verschlüsselte wie z.B. Premiere) können mit einem CI - (Common-Interface -ein zusätzliches CI-Modul wird benötigt -) Receiver oder mit eingebautem Kartenleser empfangen werden.
-> sollen weitere Sprachen dazu kommen, sehen Sie bitte die Infos in einem anderen Artikel - die Ausbauplanung der Anlage ist ansonsten ähnlich dieser Beschreibung.
3. Spiegelgröße
Die Spiegelgröße ist abhängig von dem (oder den) zu empfangenden Satelliten, der Anzahl der Teilnehmer und der Kabellängen.
Richtwerte:
1 Satellit - 1 Teilnehmer - ab 40cm (Camping, kurze Kabelwege), besser (Empfangsreserve bei schlechtem Wetter) ab 60cm
1 Satellit - 2/4 Teilnehmer ab 60/65cm; 2 Teilnehmer gut, 4 Teilnehmer knapp, aber ok bei nicht allzu langen Kabelwegen
1/2 Satellit(en) - 4-8 Teilnehmer ab 75cm; mittlere Schlechtwetterreserve
1/2 Satellit(en) - 4-8-12-16 Teilnehmer, 85cm gute Schlechtwetterreserve
Grundsätzlich gilt - desto größer der Spiegel (die Schüssel, die Antenne) um so besser ist die Empfangsreserve. Bei gutem Wetter ist der Empfang meist auch mit minimalem Empfangsequipment kein Problem, erst wenn die Wolken, bzw. das schlechte Wetter kommt, merkt man eine zu kleine Schüssel. Das soll nicht heißen, dass immer ein 125cm Spiegel aufs Dach muss, aber man sollte die Spiegelauswahl nicht zu knapp wählen.
Sollen mehrere Satelliten “eingefangen” werden, kann (muss aber nicht) auch eine nächst größere Sat-Schüssel fällig sein. Bei fragen diesbezüglich sind wir gerne Telefonisch oder per Mail erreichbar!
4. Anzahl Teilnehmer
Die nächste Überlegung steht über die Anzahl der Teilnehmer an. An jeder zu versorgenden Stelle (TV, Radio (?), Video/DVD Recorder, PC mit Sat Karte etc.) muss ein Teilnehmerausgang eingeplant werden. Twin Receiver brauchen 2 Leitungen, zählen somit auch als 2 Teilnehmer. Meist ist es relativ problemlos eine Anlage zu erweitern, trotzdem sollte man sich Gedanken machen und eventuell bei einem Neukauf schon ein bisschen Reserve einplanen, ist im Nachhinein günstiger.
Video/ DVD Recorder müssen mit einer extra Leitung versorgt werden, wenn diese Geräte unabhängig vom TV Programm ein anderes Programm aufnehmen können sollen. Dann kann/muss ein Twin (ohne HDD) Receiver zum Einsatz kommen. Es kann auch mit 2 getrennten Receivern gearbeitet werden, zu Beachten ist dann aber, dass entweder zwei verschiedene Receiver genommen werden, bei denen die Fernbedienung auf verschiedene Ebenen geschaltet werden kann. Sonst schaltet der Video Receiver freudig mit um, wenn am TV Receiver geschaltet wird, weil er ja auf die gleichen Fernbedienungsfrequenzen reagiert. ACHTUNG: Twin Receiver, die Festplatten vorbereitet oder mit Festplatten sind, können dafür nicht eingesetzt werden, weil sie die Tuner automatisch zuweisen und einsetzen. D.h. man kann bei diesen Geräten nicht festlegen, dass z.B. Tuner 2 (für Aufnahme) an Scartbuchse 2 sein Signal bringt.
Kommt es nicht vor, daß zwei verschiedene unterschiedliche Programme an TV und Video/DVD Recorder empfangen werden sollen, können diese Geräte einfach an die 2te Scartbuchse vom Sat-Receiver angeschlossen werden.
Zum Thema Radio ist zu sagen, dass es über Satellit auch viele hundert Radiosender zu empfangen gibt - über den digitalen Receiver auch in bester CD-Qualität. Empfangen wird über den “normalen” Sat-Receiver, der von TV auf Radio umgestellt werden kann. Ist eine Stereoanlage/ Surroundanlage vorhanden, kann z.B. der Satellitenreceiver via Cinch oder, noch besser digital optisch (oder elektrisch) mit dem Verstärker verbunden werden.
5. Wird ein externer Multischalter benötigt?
1-2-4 und auch 8 Teilnehmer können direkt über LNB´s versorgt werden. Bei mittleren Kabelwegen sind Quad und Octo (8-fach) LNB´s gut einsetzbar. Wir empfehlen Quad / oder Octo LNB´s nicht bei Kabelwegen (längster Weg) über 20-25m einzusetzen. Gerade bei den 8-fach LNBs kann die Umschaltung Vertikal/Horizontal problematisch werden, wenn auf dem Kabelweg zu viel Spannung verloren geht. Das kommt durch schlechtes, dünnes oder langes Kabel.
Grundsätzlich sind in Mehrteilnehmeranlagen die Multischaltersysteme stabiler. Das hängt damit zusammen, dass die LNB immer zuverlässig vom Multischalter mit Spannung versorgt werden und die Receiver nicht den Strom für die LNB Versorgung liefern muss. Somit kann es nicht zu Schaltproblemen kommen. Des weiteren ist in den Quattro LNB keine weitere Elektronik verbaut (Verteilmatrix), die eigene Verluste und ein gewisses Eigenrauschen mit sich bringt.
6. Kabel und so…
a. Kabel Dünn:
Die 4mm Koaxialkabel haben bedingt durch den dünnen Innenleiter mehr Verluste und wegen des kleineren Abstands zwischen Außenleiter und Innenleiter besteht mehr Gefahr durch Störeinstrahlungen in das Kabel.
Das dünne Kabel sollte nur da eingesetzt werden, wo es nicht anders geht (kleine Rohre, enge Stellen, wenig Platz etc.).
Längere Wege sollten mit dem dünnen Kabel nicht überbrückt werden.
b. Kabel günstig:
Bei diesem Kabel besteht der Innenleiter aus einem Stahlkupfer – Kern, weswegen das Kabel recht preiswert ist (Kupfer = teuer). Der Nachteil an dem Stahl – Kupfergemisch ist, dass sich der Wellenwiderstand erhöht und die Übertragung der Signale negativ beeinflusst. Durch die höheren Dämpfungswerte hat das Kabel einen höheren Verlust. Bedingt durch den Stahl- Anteil ist auch die Biegefähigkeit herabgesetzt.
c. Kabel etwas teurer:
Bei dem Kabel besteht der Innenleiter aus reinem Kupfer. Sehr gute Übertragung der Signale, deshalb auch für längere Kabelwege gut einsetzbar. Das reine Kupfer – Innenleitersystem sorgt für niedere Dämpfung und sehr gute Übertragungsqualität.
d. Kabel sehr teuer:
Das Maß aller Dinge 8,2mm, Kupferkern und Kupferaußenleiter. Lange Kabelwege kein Problem – einziger kleiner Nachteil ist die Dicke des Kabels. Hervorragende Übertragungsqualität und bester Störstrahlungsschutz. In Tests sind diese Kabel die Testsieger!
e. Schirmung:
Um so höher die Schirmung eines Kabels ist, um so höher ist der Schutz vor Störungen durch externe Quellen (Tragbare Telefone, WLan, Handys, Funksysteme etc. – und die Anzahl dieser Geräte wird immer mehr!).
Unser Rat: Am Kabel sollte nicht gespart werden. Man kann sich viel Arbeit sparen, wenn man sich hochwertiges Kabel zulegt. Gibt es im Sat – System Störungen, die von schlechter Kabelqualität herrühren, kann man stundenlang Fehlersuchen und wird oftmals nicht fündig werden. Zu Bedenken sollte vielleicht noch sein, dass Kabel die beständigste Komponente im ganzen System sein wird. Ein LNB ist schnell mal ausgetauscht, bei fest verlegtem Kabel ist das wesentlich problematischer.
Natürlich muss es nicht immer das Class A++ Kabel sein, aber ein Kabel mit Kupferinnenleiter und einer Schirmung größer 90dB ist eindeutig unser Tipp.
7. Montage
Zum Montieren von Sat-Anlagen unterscheiden wir in folgende Gruppen.
Wandmontage: Mittels Wandhalter (Alu oder Stahl) werden die Spiegel an der Wand montiert. Für die Auslagelänge ist dabei die notwendige Drehung des Spiegels wichtig. Um die Windlast und Belastung so gering wie möglich zu halten, sollte der Wandhalter nur die nötigste Länge haben. Regel dabei ist, mit halbem Spiegeldurchmesser kann der Spiegel bis an die Wand gedreht (ca. 90°) werden. Aluminiumwandhalter sind bis max. 90cm (85cm) Spiegel, Stahlwandhalter bis 100cm freigegeben. Größere Spiegel können mittels Wandabstandhalter und einem Stück Rohr befestigt werden.
Dachmontage: Die Dachmontage ist eine der meist eingesetzten Montagemöglichkeiten. Sie kann entweder innerhalb des Daches (Mast ragt ins Dach rein), oder als Aufsparrenversion (für ausgebaute Dächer, keine nach innen ragende Teile) ausgeführt sein. Bei der „normalen“ Dachmontage wird mittels eines Mastes, einer Mastschelle und Mastfußschelle eine sehr gute Stabilität erreicht. Die Fußschelle wird dabei auf dem Boden und die Mastschelle an einem Sparren angebracht. Bei der Aufsparrenmontage wird der Halter auf die Sparren geschraubt. Verstellbare Schienen sowie eine drehbare Masteinheit sorgen dafür, dass der Halter zwischen die Sparren passt und der rausragende Mastteil Senkrecht und genau positioniert werden kann.
Bodenmontage: Zum „Hinstellen“ gibt es Balkonständer – der muss nicht auf den Balkon, er wird mit mit Gehwegplatten beschwert und kann so ziemlich überall eingesetzt werden, wo der Boden es hergibt. Diverse Stative (ausklappbar) können z.B. im Campingbereich eingesetzt werden, aber auch auf dem Balkon.
Geländer/ Mastmontage: Diverse Halter, zum befestigen der Anlage an Geländer, Masten etc.
EasyMount: Klemmhalterung zum Befestigen in einem Fensterrahmen – ohne Bohren.
8. Receiver
Satellitenreceiver gibt es verschiedene Typen.
a. FTA Receiver - für den Empfang von freien (unverschlüsselten) digitalen Programme. Ca. 120 Stück (deutschsprachig) auf Astra 19,2° Ost empfangbar.
b. CI Receiver – für den Empfang von freien und verschlüsselten (mit Karte/ Abonnement) Programmen. In den/die CI Schacht/Schächte kann dann das entsprechende CI-Modul mit der passenden Verschlüsselung eingeschoben werden. Das CI Modul ist dann die Verbindung Karte/Receiver. Der Vorteil daran ist, dass recht einfach (durch Modulwechsel/ oder ein zweites Modul) eine andere Verschlüsselung adaptiert werden kann. Teilweise gibt es Receiver schon mit eingebautem Kartenleser, in dem dann die entsprechende Karte (auf das Verschlüsselungssystem achten) direkt eingeschoben werden kann.
c. PVR/ HDD Receiver – Sie bieten die Möglichkeit, auf eine interne oder externe Festplatte Aufnahmen in digital zu speichern. Sie fungieren als digitale Videorecorder (PVR= Personal Video Recorder). Diese Geräte verfügen über TimeShift, was das zeitversetzte Fernsehen ermöglicht. Somit ist eine Pausenfunktion möglich, sie können also während eines Filmes oder einem Sportereignis aufs Klo, Telefonieren, Essen, Kuscheln
oder auch anderes, und danach wieder an der „gepausten“ Stelle weiter schauen. Festplatte nicht zu klein wählen, man wird mit so einem Receiver wieder zum „Aufnehmjunky“. Programmieren geht einfach über das EPG (elektronische Fernsehzeitschrift) per Knopfdruck. Aufrufen der Sendungen einfach über das Menü, Namen der Aufnahmen werden direkt vom EPG übernommen.
d. HDMI Receiver – diese Geräte (FTA, CI oder PVR) bieten eine HDMI Schnittstelle, womit die „normalen“ digitalen Sender auf HDMI Qualität (digitale Übertragung und Auflösung bis 1080) ubgescalet werden. Upscalen = Hochrechnen, ein Prozessor sorgt dafür, dass das Bild entsprechend der HDMI Vorgaben „verbessert“ wird. Die HDTV Qualität kann damit aber nicht erreicht werden.
e. HDTV Receiver – das non Plus Ultra. Der neue TV Standard ist in diesen Geräten bereits umgesetzt. Sender, die HDTV ausstrahlen und das Sendematerial auch in HDTV Qualität aufgenommen wurde, können damit empfangen werden. „Normale“ digitale Sender werden natürlich auch empfangen und dann upgescalet. Absolute brillante Bildqualität an LCD oder Plasma TV Geräten bei HDTV Sendern. Momentan sind noch nicht allzu viele Sender in dieser Qualität empfangbar, trotzdem ist es der neue Standard, der sich in den nächsten Jahren durchsetzen wird. Wer vorausschauend plant und jetzt schon beim neuen Trend dabei sein will, sollte sich für HDTV Receiver entscheiden. Zumindest für die wichtigen stellen.
9. Brauche ich SAT-Dosen?
Sat Dosen werden bei einem Sat-System nicht unbedingt benötigt. Wird keine UKW, DVB-T oder BK (Kabel-Signal) eingespeist, kann man mit dem Kabel direkt in den Receiver fahren. Wird ein Antennensignal verwendet, kann dieses am Multischalter oder per Einspeiseweiche im Kabel zusammengeführt. Die Sat- Dose trennt das Signal wieder auf.
10. HDTV
Alle unsere Anlagen sind automatisch schon für HDTV geeignet. Abhängig ist es „nur“ vom Receiver.

